[Tagebucheintrag] 17.Juli 2016 – Endlich wieder Laufen

Laufauswertung

Hallo ihr Lieben,

genau 3 Monate und 10 Tage ist es her, als ich das letzte Mal Laufen war. Grund dafür war ein Reitunfall, bei dem ich vom Pferd gefallen und umgeknickt bin. Zwar habe ich immer noch ein leichtes Hämatom im Sprunggelenk, aber das war mir egal. Am Mittwoch erhielt ich das Ok vom Arzt und nutze heute direkt die erste Gelegenheit um wieder loszulaufen. Ich bin wirklich erschrocken, wie lange eine Heilung dauert, wenn man eine „Verletzung“ im Sprunggelenk hat. Und dazu noch, obwohl weder etwas gerissen, noch gebrochen war. Ich bin lediglich umgeknickt, sodass mein Band etwas geprellt, verstaucht und überdehnt war. Zwar konnte ich zwei Wochen nach dem Unfall wieder reiten, solange ich keinen Druck auf das Sprunggelenk ausübte, aber an Laufen gehen war gar nicht zu denken.

Vor dem Lauf war ich gespannt wie es funktionieren würde. Ich nahm mir vor nur die kleine Runde zu laufen, weil ich meinen Fuß nicht gleich beim ersten Mal überstrapazieren wollte. Ich hoffte, dass meine Kondition noch da ist. Denn ich bin ja die ganze Zeit über geritten.

Waldlauf

Das Wetter war jedenfalls super. Es war warm und die Sonne schien, sodass ich mein Laufröckchen und ein Trägershirt wählte. Außerdem teste ich gerade die Ugreen Lauftasche, die farblich auch ganz gut passte.

Laufrock

Beim Lauf selbst fühlte ich mich super! Gerade zu Beginn war ich fit. Nach den ersten Kilometern merkte ich dann aber schon, dass man beim Reiten andere Muskeln benötigt, als beim Laufen. Klar laufe ich im Stall auch viel hin und her und ich schaffe zwischen 10.000 und 20.000 Schritte, aber beim Reiten selbst werden doch andere Muskeln in beansprucht, als beim Laufen. Die Kondition hingehen hielt ganz gut, obwohl ich mich wieder sehr auf meine Atmung konzentrieren musste. Mit jedem Kilometer wurde ich dennoch langsamer. Ab Kilometer 5 tat mir mein Fuß auch wieder etwas weh. Aber das störte mich überhaupt nicht. Es war so eine Freude wieder durch den Wald zu joggen, dass ich diese „Tour“ wirklich genoss.

Eines störte mich aber gewaltig. In den drei Monaten, in denen ich nicht mehr durch den Wald rannte, haben die Verantwortlichen den Weg kaputt gemacht. Schotterpiste

Ich finde es ja halb so schlimm, dass man nun auf dem Stückchen nicht mehr laufen kann, aber ich finde es schrecklich für die Tiere! Die Rehe, Wildschweine, Hasen und co haben sich sicher keinen geschotterten Weg gewünscht. Warum macht man so etwas? Weil man bei schlechtem Wetter mit dem Auto nicht so gut auf dem Weg fahren kann? Na dann bleibt doch die paar Tage bitte draußen! Es ist doch nicht eurer Lebensraum den ihr da kaputt macht (also, doch irgendwie schon), sondern die Wege der Tiere. Da war ich wirklich schockiert, vor allem deshalb, weil die Wege immer so toll waren.

In den nächsten Wochen werde ich weiter die kleine Runde laufen, bis ich wieder fitter bin. Mein Körper soll sich erst einmal wieder ans Laufen gewöhnen. Es bringt ja nichts, mit aller Macht die 8-km-Runde in Angriff zu nehmen, wenn ich dann wegen Überanspruchung erneut ausfallen würde. Mein Ziel ist es am 25. September beim Jock an Rock in Bensheim an den Start zu gehen. Schließlich habe ich dieses Jahr noch bei keiner Laufveranstaltung teilgenommen.

Ich halte euch weiter auf dem Laufenden wie das Training bis dahin klappt 😀

Hier nun noch die Übersicht meines Laufs in Zahlen:

Laufauswertung

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