[Tagebucheintrag Jule] Mein Lauf vom 4.02.17

Hallöchen,

Heute war ich mit 2 weiteren Läufern gemeinsam Laufen. Dies hatten wir uns Anfang der Woche ausgemacht. Vorgenommen hatten wir uns das schon lange. Zumindest mit Juliane vom Reiterhof Roda. R. Degenhardt, der ein Trailrunner ist und auch einen Blog hat, kam spontan aus dem Allgäu und lief gleich mit. Das Ziel waren 12 langsame Kilometer. Meine Grenze sind ja 10, aber wir wollten es versuchen.

Xcuti und der Hund von Juliane verstanden sich super und liefen beide mit. Wir starteten am Stall und liefen durch den Glaubitzer Wald. Nach 7,5 km ging es mir noch recht gut und ich konnte durch die Rücksicht der Beiden noch gut mithalten. Sie sind vom Tempo ein wenig runter gegangen. Dann kam die Entscheidung, ob ich zum Stall zurückkehre oder noch etwa 4 km weiter laufe und wir in der Gruppe bleiben. Ich litt wahrscheinlich an Selbstüberschätzung und wollte mit laufen. Aber jeder Kilometer wurde kritischer. Die Kraft war alle und ich wurde immer langsamer. Nach 10 km merkte ich, dass es nicht mehr geht. Bei Kilometer 11 strich ich die Segel und ließ die beiden Profis allein weiterrennen. Lang genug gewartet hatten sie auf mich und es war auch Zeit zum Pferde rein holen. Sie sollten die letzten 2,5 km noch einmal Gas geben können. Sie waren ja noch nicht annähernd kaputt. Ich danke beiden fürs Warten und das sie mich so unterstützt haben. Ich schleppte mich die letzten 2 km im Schritt zum Stall zurück. Dann verschwand ich ganz schnell nach Hause, da mein Magen und mein Kreislauf streikten. Durch einen Sturz vom Pferd, zog ich mir am Dienstag eine leichte Gehirnerschütterung und eine Schädelprellung zu. Wahrscheinlich hätte ich nach 7 km zum Stall zurück kehren sollen. Die Idee meine weiteste Strecke zu laufen, war dann wohl keine so gute Idee. Am Abend gegen 18 Uhr war ich wieder einigermaßen fit. Xcuti brauchte bis 20 Uhr. Ich werde es bald noch einmal versuchen die lange Strecke zu absolvieren. Dem Blog von Roland werde ich jetzt folgen und gemeinsam mit Juliane hin und wieder trainieren. Es war eine sehr schöne Erfahrung in der Gruppe zu Laufen. Es hat Spaß gemacht. Und wenn ich dann besser werde, müssen die Anderen auch nicht immer auf mich warten. Ich hätte nicht gedacht, dass der Sprung von 10 auf 15 km so schwer wird. Dann kann ich mein Ziel Anfang kommenden Jahres einen Halbmarathon laufen zu können wohl verlagern um ein Jahr.

Ich trainiere mal weiter und werde sehen wohin mich die Reise führt.

LG Eure Jule

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