[Tagebucheintrag Jule] Mein Start beim Oberelbemarathon in Dresden 30.04.17

Hallöchen,

heute berichte ich euch von der Teilnahme am 20. Oberelbemarathon und deren Vorbereitungen auf der Messe in Dresden . Dieses Mal bin ich mit meiner Freundin Sabine gelaufen. Wir hatten 2 wunderschöne Tage.

Die Vorbereitungen

Genannt hatte ich den Oberelbemarathon bereits im Februar. Ich bestellte auch ein Bild und eine gravierte Medaille. Das wollte ich mir nicht nehmen lassen. Biene nannten auch und so stand fest, dass wir gemeinsam Laufen wollten. Ganz locker ohne irgendwelchen Druck. Die Unterlagen hätten wir uns zuschicken lassen können. was aber wiederum Geld gekostet hätte, oder man hatte die Möglichkeit die Unterlagen auf der Messe im World Trade Center in Dresden einen Tag vorher zu holen. Wir entschieden uns für diese Variante. Eine Messe zu besuchen hat noch nie geschadet und vielleicht sehen wir dann auch noch etwas Schönes. Das war so unser Gedanke dabei. Wir hatten nicht berücksichtigt, dass wir dadurch an dem Wochenende auch kein Turnier mehr reiten konnten. Pech gehabt.

Die Messe

Gemeinsam mit Biene sind wir also am Samstag den 29.04.17 mit dem Zug nach Dresden gefahren, um auf der Messe die Unterlagen zu holen. Die Messe begann um 10 Uhr und so Früh waren wir auch schon da. Gleich als Erstes, nach einer groben Inspektion, holten wir unsere Startunterlagen ab und klärten noch offene Fragen. Anschließend informierten wir uns an den Ständen über die richtige Ernährung und schauten uns die Angebote der einzelnen Aussteller an. Der Laufsportladen Dresden, wo ich zum Laufschuhe testen war, war auch vor Ort. Ebenfalls vor Ort war der Autor des Buches „Was willst du denn auf Island“, Ahamad Masgarah. Er signierte die Bücher und war für einen kleinen Plausch rund um das Buch offen. Wer auch mal Lust auf einen Wander- oder Laufurlaub hat, kann sich an Schulz-Aktiv-Reisen wenden. Sie waren auch der Sponsor des 10 km Laufes. Die Messe war nicht sehr groß und so waren wir auch schnell durch. Zum Schluss kauften wir uns noch einen Eiweißpulver für einen Shake, dass soll helfen, den Eiweißbedarf zu decken und einen Energieriegel, den wir vor dem Lauf essen wollten. Dann fuhren wir, nach einem Apothekenbesuch  nach Hause und freuten uns auf den nächsten Tag.

Der Tag des Laufes

Nun war es soweit. Der Tag des Laufes war gekommen und so richtig fit war ich nach Freitag noch nicht. Um 6 Uhr am Morgen klingelte der Wecker und ich machte mich schnell fertig, denn um 6.30 Uhr stand Biene schon vor der Tür, um mich abzuholen. Wir fuhren nach Dresden parkten und suchten den Bus. Dabei sind wir erstmal in die falsche Richtung. Wir dachten, dass der Buch auch dort losfuhr, wo die Halbmarathonläufer abfuhren, aber da irrten wir uns. Also liefen wir zurück und erreichten den Bus noch pünktlich. Der fuhr um Acht vom Zielpunkt , dem Heinz-Steyer-Stadium, aus los zu den Startpunkten des 5 und des 10 Kilometer Laufes. Der Start war am Blauen Wunder. Von dort mussten wir dann eine Schleife laufen, die durch den Start weiter über den Elberadweg bis zum Stadion führte.  Mit dem Bus angekommen, warteten wir darauf das es los ging. Der Sprecher erläuterte alles und teilte uns mit, dass zum 20. Jubiläum insgesamt, in allen Läufen, über 6300 Läufer genannt hatte. Ich stellte noch fest, dass voll wenig am Platz standen und war schon fast enttäuscht, dass es so wenige waren. Doch als es dann zum Start ging, sah ich das Ausmaß an Läufern. Wahnsinn. Das Gepäck hatten wir bereits abgegeben, dies wurde mit einem LKW zum Ziel transportiert.

Der Lauf

9:10 Uhr hieß es dann Start. Die Schlange war mega lang. Waren es ja auch über 1000 Läufer auf der Strecke. Zuerst ging es in die Falsche Richtung, eine Runde durch die Stadt, dann wieder durch die Startlinie, bis dahin waren knapp 2 km geschafft und Wasser, sowie Obst standen bereit. Dann ging es unter dem Blauen Wunder entlang des Elberandweges, bis in die Stadt zum Heinz- Steyer- Stadium, vorbei an der Elbschlösschenbrücke und am Terassenufer. Die Aussicht, die Strecke und das Wetter waren spitze. Wir sind langsam los gelaufen und im Verlaufe der Strecke haben wir das Tempo dann gesteigert. Bei Kilometer 7 hatte ich wieder einen Durchhänger, aber das bin ich ja mittlerweile gewohnt. Bei Kilometer 8 beschleunigte Biene erneut und meine Luft ließ so allmählich nach, aber Biene wartete auf mich und so konnten wir auch ein sehr schönes Foto machen lassen, was uns noch zugeschickt wird. Während des Laufes habe ich von der Strecke tolle Bilder machen können. Wir kamen in meiner absoluten Bestzeit im Stadion an. Die Verpflegungspunkte auf der Strecke waren sehr gut, auch wenn wir sie nicht in Anspruch nehmen mussten. Durch die musikalische Begleitung lief es sich erst noch besser und die Trommler kurz vorm Ziel motivierten noch einmal so richtig. Wir kamen in einer Nettozeit von 55:32 ins Ziel. Das bedeutete, dass Biene Rang 10 und ich Rang 11 in unserer Altersklasse bei den Frauen belegten. Bei den Frauen in allen Altersklassen belegte Biene Rang 115 und ich 116. Was angesichts der Tatsache, dass im 10 km Lauf 545 Damen und 615 Männer ans Ziel kamen nicht schlecht ist.  Wir jedenfalls waren stolz auf unsere Leistung.

Alle Ergebnisse werden durch den Bear Service zur Verfügung gestellt.

Fazit

Es war ein sehr schöner und gut organisierter Lauf, der für mich keine Wünsche offen ließ. Nach dem Lauf, gab es Getränke, ein alkoholfreies Bier, eine Portion Nudeln zur Stärkung. Wir schlenderten noch einmal durch die Aussteller und Biene kaufte sich noch ein Cap und ich eine Halterung für die Startnummern, wo auch mein Handy rein passt und was Wasserdicht ist. Dies entdeckten wir bei einem Läufer am Start und ich wollte es unbedingt haben.

Vielen lieben Dank an das ORGA Team und an die Veranstalter und Helfer, im nächsten Jahr werden wir uns sicher wieder sehen, dann aber im Halbmarathon.

LG Eure Jule

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