[Tagebucheintrag Jule] Lauf am 7.08.17 Geht es immer nur um die Zeit ???

Hallöchen,

heute Morgen bin ich nach meiner Nachtschicht auferstanden und habe mich dazu durch gerungen eine Runde zu drehen. Die Länge und das Tempo wollte ich während des Laufes entscheiden, denn so richtig fit war ich nicht. Aber ich wollte schon versuchen eine etwas längere Runde im möglichst hohen Tempo zu laufen. Zur Motivation versuchte ich eine Story Running. Als ich los gelaufen bin merkte ich, dass das wohl nichts wird. Zudem war ich schon wieder total demotiviert

Die Frage der Fragen

Ich habe in letzter Zeit viel über Motivation gelernt, gelesen und versucht zu reflektieren. Dabei bin ich mal wieder zu dem Entschluss gekommen, dass mein eigener Anspruch an mich selber meine Motivation drückt und der Ehrgeiz nicht mehr ausreicht. Ich habe schon keine Lust los zu laufen, außerhalb von Wettkämpfen, wenn ich weiß, dass die Strecke länger als 7 km ist. Könnte daran liegen, das danach mein Magen immer rebelliert und weil es mega anstrengend für mich ist. Oder auch darum, weil ich auch auf langen Strecken versuche Zeiten um die 5 min zu laufen, meine Beine, mein Kreislauf und meine Atmung streiken und dann der totale Abfall kommt, wo ich mich echt nicht mehr gut fühle und genau das speichert sich dann ab. Aber ich möchte unbedingt immer und unbedingt im Schnitt am Ende eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 10,1  stehen haben. Aber warum eigentlich? Ist die Zeit so wichtig?

Durchschnittsgeschwindigkeit

Mein Lauf

Ich habe mich also heute entschieden einfach mal nur „Kopf- und Zeitlos“ zu laufen, einfach so das ich mich gut fühle. OK ein längerer Lauf ist es nicht geworden, aber ich wollte mal mit einem richtig guten Gefühl nach Hause kommen. Nicht nur danach mich gut fühlen, sondern schon während des Laufens. Ich bin also entspannt vor mich hin gejoggt, so dass die Atmung passte und alles andere auch irgendwie. Runtasticnutzer feuerten mich an, was mir jedesmal einen Ansporn gab und ich mal kurz gefühlt schneller wurde. Ich bin über fast 4 km, zumindest meinte ich das, in etwa das gleiche Tempo gelaufen und bin gedanklich die nächsten Turniere zu Pferd durchgegangen und habe das letzte reflektiert. Was soll ich sagen am Ende stand eine durchschnittliche Geschwindigkeit von 10,0.

Mein Lauf in der Übersicht

Was lerne ich daraus?

Ist es nicht egal ob man eine Zeit von 5:45 läuft oder 6:01? Ich meine ich laufe zwar den Cup, und dort kann es natürlich Plätze kosten und auf einem Laufevent größerer Ordnung auch mal 200 Plätze. Aber was habe ich davon wenn ich mich stresse und schneller Laufe, mich aber nicht gut fühle. Im Durchschnitt befinde ich mich so oder so und viel besser wird es seit Monaten auch nicht. Im Gegenteil, eher stagniert es oder ich werde schlechter. Trainiere auch nicht mehr so oft. Die Zeit wird es zeigen ob es mir hilft und ich mich jetzt öfter mal motivieren kann längere Strecken zu laufen, oder ob ich dann trotzdem zu viel Respekt vor der Strecke erhalte. Aber ich muss denn mein erster Halbmarathon im Oktober ist ab jetzt genannt. Seit Heute.

Ich werde jetzt einen Trainingsplan erarbeiten und schauen, dass ich zum 22.10.17, dem Piepenbrockmarathon, fit bin. Ihr werdet es auf jeden Fall verfolgen können.

Nun noch die Frage an euch?

Wo bekomme ich einen so langfristigen Plan her, der auch funktioniert.? Das Buch Menthaltraining für Läufer wird auf jeden Fall eine Rolle spielen. Es sind noch 72Tage
LG Jule

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