[Tagebucheintrag Jule] Sport- Urlaub- Woche im Oktober Berg, laufen, Rad ..

Hallöchen,

letzte Woche hatte ich Urlaub und war zu Besuch in der Schweiz bei unserer Familie. Ich war aber definitiv nicht unsportlich, auch wenn ich die Woche nicht reiten war. Die Vorbereitungen für Dresden laufen auf Hochtouren.

Montag

Montag ging mein Flieger erst am Nachmittag und so bin ich am Morgen noch eine Runde durch Riesa gelaufen, jedoch nur eine kürzere. 7,6 km waren es am Ende. Es lief recht gut und da hatte ich noch nicht gewusst, das ich die Woche noch so viel Zeit finden würde zum trainieren.

Dienstag

Am Dienstag haben wir dann den ersten gemeinsamen Tag mit der Familie gehabt und waren in einem riesen großen Outlet shoppen. Sämtliche Firmen hatten dort ihre Stores. Angefangen von Soeccx, über Nike, Salamoon, über Mammut und Jack Wolfskin. Ich musste mich ganz schön zusammenreißen nicht mein ganzes Konto leer zu machen, aber dafür sorgte ja mein kaputtes Auto. 😉 Im Anschluss ging es noch einmal eine kleine Runde Laufen. Geplant waren 10 km, Nach 5 km wendeten wir. Mutti und meine Schwester haben mich mit dem Rad begleitet und mein Bruder war mit seinen Kumpels auf dem Rad unterwegs. Ich war relativ schnell und merkte schon bei 4 km, dass sich mein Magen bemerkbar macht, ignorierte dies und drosselte nach 6 km aber mein Tempo. Die Krämpfe wurden im Verlauf immer stärker. Nach 7,5 km musste ich eine Zwangspause einlegen. Die Strecke war eben und ich habe es nicht so richtig verstanden. Nach einer Pause ging es noch 500 m weiter und dann musste ich abbrechen, da der Kreislauf nun auch noch streikte. Meine kleine Schwester brachte mich dann mit dem Rad nach Hause. Gelaufen bin ich nun statt 10 nur 8,2 km.

Shopping

Mittwoch

Am Mittwoch sind wir in in der Umgebung geblieben. Ich war ein wenig in dem Sportraum von Mutti und anschließend bin ich mit meinem kleinen Bruder auf den Berg gefahren. Wir nahmen die Räder und absolvierten ein Bergtraining. Die ersten 1,5 km ging es steil bergauf. Oben angekommen, haben wir dann einen angeblichen Rundweg absolviert. An einer Quelle machten wir kurz halt, mein Bruder trank frisches Quellwasser. Wir drehten um und fuhren den ganzen Weg zurück. Auf der oberen Strecke wechselten sich die Bergauf- und Bergabphasen ab. Das ging ganz schön die die Oberschenkel. Ich war ganz schön Ko. Die letzten 1,5 km ging es den Berg wieder hinunter. Insgesamt absolvierten wir eine Strecke von 9 km in einer Zeit von 45:30 min.

Donnerstag

Am Vormittag fuhren wir zum Rigi und mit einer Bahn ging es Bergauf, ganz hoch. Auf dem Rigi war es mega windig. Wir waren etwas spazieren und bestaunten den Ausblick. Auf dem Rückweg gingen wir dann frisch gestärkt zur Haltestelle eine Station unter der, wo wir ausgestiegen waren und fuhren wieder bergab. Der Rigi soll der Berg der Berge sein und der Ausblick war schon echt gigantisch. Wenn man Zeit hat und das Bedürfnis hat, gibt es auch richtig viele Wanderstrecken zum Rigi hoch. Es gibt ausgeschriebene Wegstrecken. Ein echter Urlaubstipp.

Am Nachmittag bin ich dann die gestern mit dem Rad gefahrene Strecke noch gelaufen. Nur lief ich nicht ganz so weit, denn die Strecke auf dem Berg, war doch bergiger wie mit dem Rad zu merken war. Und da ich wusste ich muss die ganze Strecke wieder hoch, drehte ich zeitiger um. Insgesamt waren es dann 5,91 km. Die Zeit sieht jetzt langsam aus mit 38:05 min. Aber die Berge waren nicht zu unterschätzen, wahnsinnig kraftraubend und ich als Flachlandläufer bin ja so etwas auch echt nicht gewöhnt. Zudem ist es Tag 4, an dem ich Sport getrieben habe. Klar sonst reite ich, aber das ist nicht zu vergleichen.

Freitag:

Am Freitag, haben wir die Zeit mit den Kids genutzt, zusammen gekocht und Pläne fürs Wochenende geschmiedet. Ausgeruht und gelesen und natürlich hatte ich dann wieder Hummeln im Hintern und bin mit dem Rad noch eine Runde gefahren. Anfangs die Strecke, die ich am Dienstag gelaufen bin und noch ein Stück weiter, dann auf der anderen Seite zurück und noch ein wenig durch die Berge. Als ich nach 36:42 min wieder nach Hause kam, standen 11, 42 km auf der Uhr. Na immerhin.

Samstag:

Nach dem Frühstück sind wir mit dem Auto ins Emmental aufgebrochen. Am Marbachegg haben wir Halt gemacht und sind mit der Gondel auf dem Berg gefahren. Auf dem Berg hat mein Bruder sich dann so ein „Rennauto“ geschnappt und hat ein paar Runden auf der Bahn gedreht. Meine Schwester erfreute sich über den Spielplatz und ich bin mit Mutti eine Runde auf dem Rundweg spazieren gegangen. Dabei konnten wir einen Fallschirmspringer beim Starten beobachten. Die Aussicht war schön und ich habe auf der anderen Seite eine Alm gesehen. Ich fragte Mutti, ob man da hin wandern könnte und schon waren wir quasi auf dem Weg. Sie kannte die Besitzerin der Alb und so fuhren wir mit der Gondel wieder Bergab.

Am Auto angekommen fuhren wir durch das Emmental den langen Weg den Berg hinauf. Ziel war die Tennisbodenalb. Wir konnten bis ganz nach Oben fahren. Dort stellten wir das Auto ab und liefen die Weiden entlang nach Oben und untersuchten riesen Felsbrocken, bestaunten richtige Steinböcke und genossen die frische Luft bevor es einen kräftigenden Snack auf der Alb gab. Dort wird Wurst und Käse selbst hergestellt und vor Ort angeboten. Dies ist eine echt tolle Möglichkeit für Wanderer und Abenteurer sich zu stärken zwischendurch.  Auf dem Rückweg sind wir dann noch einem Pfad an einer Schlucht/ Bach/ Fluss entlang gewandert. Dort sind Skulpturen aus Holz und Stein ausgestellt. Dies war echt toll anzusehen und eine tolle Abwechslung, wenn man schon länger wandern sollte. Denn rings um die Gegend gibt es massig ausgeschriebene Wander- und Bike- Routen. Das ist echt mal ein Urlaubsziel Wert und eine Tour.

Sonntag:

Am Morgen bin ich noch schnell eine 6 km Runde gelaufen und am Abend ging dann der Flieger wieder zurück nach Deutschland. Ich muss aber sagen, dass meine Knie die 6 Tage Sport definitiv nicht befürwortet haben. Das streikte noch bis heute. Und heute ist Mittwoch. Aber Morgen wollen wir mit Bine noch die letzte große Runde drehen vor Dresden.

Fazit:

Eine ziemlich ereignisreiche und sportliche Woche mit leckerem Essen liegt hinter mir. Die Schweiz ist wirklich gut geeignet für Sportler und Freizeitsportler um zu trainieren, Urlaub zu machen und viel zu erleben. Es reizt aber auch, um noch mehr zu trainieren und neue Ziele zu setzen.

Ich hoffe ich konnte euch ein paar Einblicke in die Sportwoche geben. LG Jule

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*