[Tagebucheintrag] Die Woche nach dem Halbmarathon- Fahrrad fahren-

Hallöchen,

Ihr denkt jetzt vielleicht, wir haben uns ausgeruht. Ja, das hätten wir gern. Nichts da. Es war eine Menge los und ich bin total platt. 

Nachdem mein Auto am Samstag streite, war klar, dass es in die Werkstatt muss. Das hatte ich am Sonntag auch vor, jedoch bewegte es sich keinen Meter. Am Montag kam dann die Werkstatt zu mir. Zum Glück hatte ich frei und wurde in den Stall gefahren. Ich hatte zwar keinen Muskelkater, aber auf Reiten habe ich verzichtet. Ich longierte Hiro nur. Am Abend wurde mein Auto geholt und mir ein Fahrrad gebracht.  Ja, richtig. Ein Rad!!! Das Bedeutete nichts gutes. Zumal gar nicht klar war, was an meinem Auto kaputt war.

Die Woche

So hieß es am Dienstag: Ab aufs Fahrrad. Am Bahnhof kaufte ich mir eine Wochenkarte, da ich da mein Rad mitnehmen durfte. Ich fuhr also etwa 3 km zum Bahnhof wechselte früh um 6 Uhr in den Zug, stieg in Oschatz aus und radelte wieder etwa 3 km auf Arbeit. Also die Fahrzeit pro Strecke waren etwa 10 min. Nach der Arbeit fuhr ich dann etwa 18 km in den Stall nach Dennschütz und immer schön Berghoch…. Dann  bin ich Hiro geritten, was ehrlich gesagt fast nicht mehr ging und sich als absolute Katastrophe heraus stellte, da meine Beine nur am Zittern waren. Nachdem das Pferd geschafft war, hieß es 15 km zurück nach Riesa. Juhuuu. Ich war so was von Alle, als ich zu Hause ankam, dass könnt ihr euch nicht vorstellen. Also insgesamt fuhr ich an diesem Tag rund 40 km Rad…

     

Am Mittwoch der gleiche Spaß. Nur mit Gegen- und Seitenwind. Ich war kraftlos und dementsprechend langsamer fuhr ich. Auf Reiten verzichtete ich an diesem Tag. Ich longierte Hiro nur. Das musste reichen. Auf dem Rückweg, auf der besten Strecke für Tempo war natürlich ein Unfall und ich musste übers Feld mein Fahrrad tragen. Toll…  Jetzt war ich so was von Ko, dass ich im Stehen hätte schlafen können.

                 

Am Donnerstag verzichtete ich komplett auf den Weg in den Stall. Mir tat alles weh. Der Rücken, von der Position auf dem Fahrrad, meine Beine brannten nur noch wie Feuer und Laufen war schon echt schwierig, meine Arme waren Wackelpudding und mein Geist ein Klotz. Ich brauchte eine Pause und so fuhr ich von Oschatz 18 km direkt nach Riesa nach der Arbeit. An dem Nachmittag tat ich nichts mehr.

Die Erleichterung

Mein Auto kam am Donnerstag Abend. Die Werkstatt hat ein paar Teile gewechselt. Ich fahre ihn jetzt Probe und wir alle hoffen, dass das Problem gelöst ist. Kommende Woche geht er aber noch einmal rein, da noch weitere Teile gewechselt werden müssen und er seit gestern Abend bereits eine neue Macke entwickelt hat, die es abzustellen gilt. „Carlo“ macht es mir echt nicht einfach gerade

Mein Fazit

Ich werde im Frühjahr, Sommer und Herbst, sobald ich Mutti ihr Fahrrad hier habe an schönen und freien Tagen mit dem Rad in den Stall fahren. Das ist wirklich ein gutes Training. Und auch so werde ich es in den Trainingsplan mit aufnehmen denke ich. Für diese Woche reicht es mir jedoch und laufen werde ich erst in der kommenden Woche wieder.

 

LG Jule

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