[Tagebucheintrag Jule] Bergauf und Bergab

Hallöchen,

heute erscheint mal wieder ein Beitrag vom Laufen. Da ich in den letzten Wochen mit der Hüfte Probleme hatte und auch noch habe, kann ich nicht so viel trainieren. Über zwei Läufe kann ich euch unterrichten. Es ging bergauf und bergab

Bergauf

Nachdem mich Mutti am Freitag an meiner Hüfte getaped hat, was wirklich erstaunlich gut half, habe ich mich dazu entschieden am Sonntag mal wieder eine längere Runde zu laufen. Ich habe nur noch vier Wochen bis zum Halbmarathon und muss unbedingt noch größere Runden drehen. Da ich ja nicht mehr so gut im Training stehe, war mir die Zeit nicht so wichtig, eher die Streckenlänge. Hinzu kommt, dass die Strecke für mich recht anspruchsvoll ist, als Flachlandläufer. Es ging knapp 1 km geradeaus, nach einem kurzen Anstieg, dann knapp 1 km bergab und dann etwa 8 km bergauf, ununterbrochen. Als ich am Wendepunkt, dem Denkmal, ankam, war ich schon alle. Meine Kräfte waren entschwunden. So nutzte ich die kurze Pause von 4 min um ein paar Fotos zu machen. Es war so windig und frisch, dass ich dann aber schnell wieder los wollte. Hatte ja noch ein wenig Strecke vor mir. Durch den Wald zurück zur Straße. Zum Glück ging es jetzt erst einmal 3 km nur bergab und den letzten Kilometer auf ebender Fläche geradeaus. Meine Hüfte muckerte auch ab Kilometer 8 etwas. Ging aber noch. Mit einem guten Gefühl, kam ich beflügelt und glücklich ans Ziel.

Bergab

Am  Dienstag bin ich dann endlich mal wieder zum Lauftraining erschienen. Ich war gut gelaunt und freute mich darauf zu laufen. Ich hatte um halb sechs Abendbrot gegessen, dachte ja 1,5 Stunden vorm Lauf essen das ginge schon. 19.30 Uhr war Treff. Wir einigten uns, in dieser Woche noch einmal eine gemächliche Runde zu drehen. So wie beim letzten mal. Der Start war gut und die ersten Kilometer waren Ok. Ab Kilometer 4 etwa meldete sich mein Magen. Ok Mist, aber ich dachte es wird schon gehen. Nach weiteren 2-3 Kilometern meldete sich mein Kreislauf, der fand, dass 10 Grad Unterschied einfach zu viel sind, von einem auf den anderen Tag. Ein Läufer aus unserer Gruppe entscheid daraufhin, dass wir langsamer machen und hinterher laufen. Ab Kilometer 7 ging dann nichts mehr. Mein Magen Krampfte und ich konnte nicht mehr. Immer wieder versuchten wir ein Stück zu laufen und immer wieder krampfte mein Magen, ich bekam kalten Schweiß, mir wurde kalt, dass war für mich das Zeichen Abbruch. Sofort. Das war nach Kilometer 9. Die restlichen knapp 2 Kilometer versuchte ich noch irgendwie nach Hause zu kommen, schleppend. Zum Glück begleitete mich ein lieber Läufer aus unserer Gruppe. Wir wechselten immer wieder zwischen gehen und joggen. Das war wohl gleich zu viel. Ich werde jetzt erst einmal pausieren und schauen, dass ich am Sonntag mal kurze 3 km laufe. Mal schauen. Meine Hüfte freut sich darüber sicherlich auch.

LG Jule

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